Willkommen auf der Homepage des Stuttgarter Malers Bernd Schmidt.
Die Seite enthält biografische Daten, Kommentare, sowie eine Auswahl neuerer Arbeiten.
Sollten Sie nicht direkt durchgeleitet werden, klicken Sie bitte hier.


Eigentlich, ja eigentlich beschäftigt sich B.Schmidt in seiner Arbeit vor allem mit großformatigen, figürlichen Themen. Die zeigte er in Galerien in Stuttgart und in Oslo. Seit längerem jedoch arbeitet er an einem weiteren Thema: Tapis / Centric Oscillations – dieser Arbeitstitel wirft Fragen auf. Beschreibt man das Vorliegende am besten als „informell“ oder „abstrakt“? Lesen wir aus den Bildern gar eine versteckte Ironie, die uns unsere eigene Anfälligkeit für die Anmut von Form und Farbe vorführen will? Mit einfachen Umschreibungen wird man den Arbeiten vermutlich nicht gerecht, denn hier wird entschlossen eine eigene, lyrische Bildwelt errichtet, die sich einer schnellen Deutung entzieht. Als wiederkehrendes Thema der Bilder nehmen wir die malerische Suche und Beschreibung eines energetischen Zentrums wahr – eine Position an der ästetischen Grenzlinie von Ornament, Mandala und geometrischer Abstraktion.
Die aktuellen Arbeiten dokumentieren auch einen Prozess der Verdichtung: Wurden in den früheren Arbeiten noch arabeske Elemente orientalischer Teppiche zitiert und tradierte, heraldische Formen aus ihrem Kontext herausgebrochen, so gewann die aus der Enge der Symmetrie heraus entstandene Konstruktion an Gewicht – statische Strukturen, Brechungen, Facetten, die durch die Handschrift eines expressiven Pinselstrichs interpretiert und bereichert werden. Die Bilder zeugen von der Auseinandersetzung eines bewusst reduzierten Kompositionprinzips mit der vitalen Materialität einer souveränen und ausdrucksstarken Farbführung.

Und da man die Suchbegriffe für Google und Yahoo noch einmal im Body-Text erwähnen sollte, malen wir sie noch einmal auf:
Kunst, Künstler, Bernd, Schmidt, Stuttgart, Stuttgarter, Maler, Malerei, Bilder, Galerie, Werke, Gemälde, Expressionismus, figürlich, Tapis, Centric, Oscillations, Ornament, Abstrakt, Orientalisch, Teppiche. Am besten noch einmal in der Kombination: Bernd Schmidt ist Maler, nennt sich nur selten Künstler und lebt und arbeitet in Stuttgart. Seine Kunst befasst sich mit dem Figürlichen und er versteht sich als Vertreter einer ungebremsten Farbigkeit, die zwar in der Tradition des deutschen Expressionismus zu stehen scheint - auf der malerischen Suche nach der starken Figur, werden jedoch vielfach Zitate und Neudeutungen zu einer erzählerischen Malerei vereint, die nichts sein will als ein tiefer Blick. Viel Spaß beim Blick ins Atelier.

In the early nineties, the German painter B.Schmidt was working on large-sized, expressive figures. At that time he was represented by a gallery in the southwest of Germany where he had some acclaimed exhibitions. Since then he has been living reclusive from the art scene to conceive of something different.Tapis / Centric Oscillations – this working title brings up a lot of questions. Can these pictures be described as „informal“ or „abstract“? Or is there a kind of hidden irony, intending to uncover our soft spot for the beauty of form and color? We may not be able to grasp the work by using common descriptions. Unlike the emptiness of current cool minimalism, the works are a determined effort to build up an idiosyncratic lyrical world of images in an expressive style – there is no cynical reflection on the world around, so that most of our attempts of plain analysis have to fail.
As a recurring theme, a picturesque search and a steady description of an imaginary energetic centre can be observed. In order to achieve this exploration, the artist maintains a remarkable style of painting, which can be located at the periphery of mandala, ornament and geometric abstraction. The paintings also reflect the process of development towards concretion: While the early works still implied hints of arabesque elements, quotations of oriental carpets and ancient signs – the narrowness of the symmetry in the later works strengthened the firm construction, which was refracted, interpreted and enriched by an expressive mode of painting. With their straight principle of composition being enriched by the vital character of a sovereign use of color, the pictures are evidence of a steady creative dispute.